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Psychotherapeutische Privatpraxis · Verhaltenstherapie

M. Sc. Psych. Miriam König

Psychologische Psychotherapeutin, Klinische Neuropsychologin (LPK)

Fachkunde Verhaltenstherapie (Erwachsene)

Willkommen in meiner Privatpraxis für Psychotherapie in Ettlingen

Ich begleite Sie in belastenden Lebenssituationen – in Präsenz in Ettlingen sowie per Videotermin.

Häufige Themen

Behandlungsschwerpunkte

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Angst ist eine natürliche Schutzreaktion. Problematisch wird sie, wenn sie ohne echte Gefahr auftritt, sehr stark ist oder den Alltag einschränkt. Manche Menschen erleben plötzliche Panikattacken mit Herzrasen, Atemnot oder Schwindel und fürchten, die Kontrolle zu verlieren. Andere machen sich fast ununterbrochen Sorgen oder meiden bestimmte Situationen, etwa Menschenmengen, Autofahren oder soziale Kontakte. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und sprechen gut auf Psychotherapie an.

Eine Depression ist mehr als eine vorübergehende Traurigkeit. Typisch sind eine über Wochen anhaltende gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und der Verlust von Freude und Interesse, auch an Dingen, die früher wichtig waren. Häufig kommen Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Grübeln, Schuldgefühle oder das Gefühl von Wertlosigkeit hinzu. Viele Betroffene beschreiben eine innere Leere oder Erschöpfung, die sich durch Erholung nicht bessert. Depressionen sind gut behandelbar.

Einschneidende Ereignisse wie ein Unfall, eine Gewalterfahrung, ein Verlust oder eine schwere Krankheit können die Psyche nachhaltig erschüttern. Auch anhaltende Belastungen, etwa durch Trennung, Arbeitsplatzverlust oder Pflege von Angehörigen, können über die eigenen Kräfte gehen. Mögliche Folgen sind wiederkehrende Erinnerungen, Albträume, ständige Anspannung, Reizbarkeit, sozialer Rückzug oder das Gefühl, nicht mehr man selbst zu sein. Solche Reaktionen sind verständlich und lassen sich gezielt behandeln.

Bei einer Zwangsstörung drängen sich immer wieder unangenehme Gedanken, Bilder oder Impulse auf, die als fremd und belastend erlebt werden, zum Beispiel die Angst vor Verschmutzung, davor, etwas falsch gemacht oder jemandem geschadet zu haben. Um die Anspannung zu verringern, werden bestimmte Handlungen wiederholt, etwa Waschen, Kontrollieren, Zählen oder Ordnen. Meist ist den Betroffenen bewusst, dass dies übertrieben ist, sie können es aber kaum unterlassen. Zwänge kosten oft viel Zeit und werden aus Scham lange verborgen.

ADHS beginnt in der Kindheit, wird aber oft erst im Erwachsenenalter erkannt. Typisch sind Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit zu halten, sich zu organisieren und Aufgaben zu Ende zu bringen. Viele Betroffene beschreiben innere Unruhe, Vergesslichkeit, Aufschieben, impulsive Entscheidungen oder starke Stimmungsschwankungen. Oft haben sie über Jahre viel Kraft aufgewendet, um im Alltag zu funktionieren, und fühlen sich erschöpft oder „anders“. Eine sorgfältige Diagnostik kann Klarheit schaffen und neue Wege im Umgang eröffnen.

Mehr zu ADHS im Erwachsenenalter →

Autismus zeigt sich in einer anderen Art, Reize, Kommunikation und soziale Situationen wahrzunehmen. Besonders bei Frauen wird er häufig erst spät erkannt, weil viele gelernt haben, ihre Schwierigkeiten zu überspielen. Betroffene erleben soziale Kontakte oft als anstrengend, empfinden Geräusche, Licht oder Berührungen als besonders intensiv und brauchen feste Abläufe und Rückzug. Unklare Erwartungen und unvorhergesehene Veränderungen können stark belasten. Eine Diagnose kann helfen, sich selbst besser zu verstehen und den Alltag passender zu gestalten.

Mehr zu Autismus im Erwachsenenalter →

Spezialisierung

Psychische Gesundheit rund um Schwangerschaft und Elternschaft

Die Transformation von der Frau zur Mutter, auch Matreszenz genannt, ist ein Entwicklungsprozess, welcher mit vielen körperlichen sowie psychischen Veränderungen einhergeht.

Was bedeutet „peripartal“?

Peripartal bezeichnet die Zeit rund um die Geburt eines Kindes. Dazu gehören die Kinderwunschphase, die Schwangerschaft, die Geburt und das erste Jahr danach. In dieser Zeit verändert sich vieles gleichzeitig: der Körper, der Hormonhaushalt, der Schlaf, die Partnerschaft und das eigene Selbstbild.

Psychische Belastungen sind in dieser Phase häufig. Etwa jede fünfte Frau entwickelt in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung. Sie sind gut behandelbar, und je früher man sie erkennt, desto besser.

Baby Blues oder mehr?

Viele Frauen erleben in den ersten Tagen nach der Geburt Stimmungsschwankungen, sind leicht zu Tränen gerührt oder schnell gereizt. Dieser sogenannte Baby Blues ist normal und klingt meist innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Halten die Beschwerden länger an oder werden sie stärker, kann eine behandlungsbedürftige Störung dahinterstehen.

Mehr zur Psychotherapie in der Schwangerschaft und nach der Geburt →

Schwerpunkte

Sorgen gehören zur Schwangerschaft und zur Zeit mit einem Baby dazu. Manchmal werden sie jedoch so stark, dass sie kaum noch zur Ruhe kommen lassen. Vielleicht kreisen Ihre Gedanken ständig um die Gesundheit Ihres Kindes oder Ihre eigene. Vielleicht kontrollieren Sie immer wieder, ob alles in Ordnung ist, schlafen schlecht, obwohl Sie könnten, oder erleben Herzrasen und Panikattacken. Solche Ängste sind gut behandelbar.

Nicht jede Traurigkeit nach der Geburt ist ein Baby Blues. Wenn Niedergeschlagenheit, innere Leere oder Erschöpfung über Wochen anhalten, kann eine Depression dahinterstehen. Diese kann auch schon in der Schwangerschaft beginnen. Viele Frauen beschreiben, dass sie sich nicht über ihr Kind freuen können, sich überfordert oder wie „abgeschnitten“ fühlen und von Schuldgefühlen oder dem Gedanken begleitet werden, keine gute Mutter zu sein. Das ist kein persönliches Versagen, sondern eine häufige Erkrankung, die sich behandeln lässt.

Manche Frauen erleben plötzlich auftauchende, erschreckende Gedanken oder Bilder, zum Beispiel dass dem Kind etwas zustoßen könnte oder dass sie selbst ihrem Kind schaden könnten. Diese Gedanken widersprechen dem eigenen Wunsch und lösen große Angst und Scham aus. Häufig folgen Vermeidung oder wiederholte Kontrollen, etwa das Baby nicht alleine baden oder vermeintlich gefährliche Gegenstände wegräumen. Solche Zwangsgedanken sind verbreiteter, als viele denken, und kein Zeichen dafür, dass Sie Ihrem Kind etwas antun würden. Zwangsgedanken und -handlungen sind gut psychotherapeutisch behandelbar und ich unterstütze Sie hierbei gerne.

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann den Alltag, die Partnerschaft und das Selbstwertgefühl stark prägen. Das Warten auf Ergebnisse, wiederholte Enttäuschungen, Fehlgeburten oder die körperlichen Belastungen einer Behandlung hinterlassen oft Spuren. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, sich über Schwangerschaften im Umfeld zu freuen, oder Ihre Gedanken drehen sich fast nur noch um das Thema. Hier kann Unterstützung helfen, wieder mehr Halt und Handlungsspielraum zu finden. Im Rahmen eines Coachings können diese Themen sowohl im Einzel- als auch im Paarsetting gemeinsam bearbeitet werden.

Eine Geburt kann anders verlaufen als erhofft, etwa durch Komplikationen, einen Notkaiserschnitt oder das Gefühl von Kontrollverlust und Ohnmacht. Manche Frauen erleben danach immer wieder ungewollte Erinnerungen, Albträume oder starke Anspannung. Sie meiden Orte oder Gespräche, die daran erinnern, oder fürchten sich vor einer weiteren Schwangerschaft. Diese Reaktionen sind nachvollziehbar und lassen sich gezielt behandeln.

Mit einem Kind verändert sich vieles auf einmal: Rollen, Partnerschaft, Beruf, Freundschaften und das eigene Selbstbild. Nicht selten fühlt sich das neue Leben fremd an, oder die Erwartungen an sich selbst passen nicht zur Realität. Vielleicht vermissen Sie Ihr früheres Leben, streiten häufiger mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin oder wissen nicht mehr, wo Sie selbst bleiben. In der Therapie bzw. im Coaching öffnet sich der Raum, diese Veränderungen zu sortieren und einen eigenen Weg zu finden.

Kontakt

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miriamkoenig.studio
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